03. April 2007 von Kerstin
Der geniale Kommunikationswissenschaftler, Psychotherapeut und Buchautor Paul Watzlawick ist am vergangenen Wochenende im Alter von 85 Jahren verstorben. Kaum eine Weiterbildungsmaßnahme, in der es um Kommunikation und die Verbesserung derselben geht, kommt ohne seine anschaulichen kommunikationstheoretischen Konzepte aus. So lernten Generationen von Seminarteilnehmern, dass jede Nachricht neben dem Inhaltsaspekt auch einen Beziehungsaspekt hat, und dass man nicht nicht kommunizieren kann. Seine mit leichter Hand und viel Humor geschriebene “Anleitung zum Unglücklichsein” ist eine Parodie auf die Ratgeberliteratur und seit mehr als 20 Jahren ein Bestseller. Wer noch nicht weiß, wie man Elefanten verscheucht, oder welche mentalen Fallstricke beim Entleihen eines Hammers lauern, sollte die Lektüre unverzüglich nachholen.
Auch hochspannende, aber nicht immer leicht verdauliche erkenntnistheoretische Themen vermochte Watzlawick gleichermaßen laientauglich und gehaltvoll zu vermitteln. So ist sein Buch “Wie wirklich ist die Wirklichkeit?” auch ohne wissenschaftliche Vorbildung eine spannende und unterhaltsame Einführung in den radikalen Konstruktivismus. Watzlawick hat nicht nur Generationen von Studenten und Seminarteilnehmern geprägt. Mit seinen Büchern ist es ihm auch gelungen, psychologische Konzepte gesellschaftsfähig zu machen und eine bunt gemischte Leserschaft jenseits der akademischen Elfenbeintürme zu erreichen.
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31. März 2007 von Kerstin
Seit wir vor zwei Jahren mit der ersten Entwicklungsversion online gegangen sind, haben mehr als 12.000 Menschen an unserem Intelligenztest „Kognitive Kompetenz“ teilgenommen. Und wenn ich „teilgenommen“ sage, meine ich damit auch teilgenommen im Sinne von „bis zum Ende durchgezogen“. Wow! Mit einer derartigen Resonanz haben wir damals nicht gerechnet, und dass der Test sich zum Dauerbrenner entwickelt, hätten wir nicht zu hoffen gewagt. Immerhin reden wir über einen Test, der rund 50 Minuten nahezu weiter lesen »
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23. März 2007 von Kerstin
Die Stiftung Warentest hat Online-Tests zur beruflichen Orientierung genauer unter die Lupe genommen. Dabei wurden 33 Tests für Schulabgänger und für Erwachsene geprüft, von denen rund die Hälfte kostenlos nutzbar ist. Im Gespräch mit WDR 2 verrät Alfred Töpper von der Stiftung Warentest, welche Tests am besten abgeschnitten haben, und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit den Testergebnissen.
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23. März 2007 von Kerstin
Italienische Forscher haben die Wedel-Tendenzen von Hunden mit der Videokamera dokumentiert und festgestellt, dass der Gefühlszustand der Vierbeiner sich an der Richtung des Schwanzwedelns ablesen lässt. Beim Anblick des geliebten Herrchens oder Frauchens bewegt sich der Hundeschwanz eher nach rechts, während er bei Konfrontation mit bedrohlichen Artgenossen mehr nach links tendiert. Die Wissenschaftler vermuten, dass bei der Verarbeitung positiver und negativer Emotionen jeweils unterschiedliche Gehirnhälften besonders aktiv sind.
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17. März 2007 von Kerstin
Nun gut, eigentlich hatte ich vor, heute etwas zur Weiterentwicklung unseres Intelligenztests zu berichten. Stattdessen hat mich der Spieltrieb gepackt und ich habe die letzten Stunden damit verbracht, ein neues Wordpress-Theme anzupassen. Gefällt mir schon ganz gut, obwohl die Rubrik “Letzte Kommentare” in der Sidebar wohl noch nicht so viel Sinn ergibt. Unsere treuesten Leser heißen Googlebot, Yahoo Slurp und MSNBot, und die kommentieren nicht besonders häufig ;-)
However, die Nummer mit dem Intelligenztest kommt noch und ich bastel hier noch weiter. Feedback ist gern gelesen, falls noch wer anders außer den Bots da ist.
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08. März 2007 von Kerstin
Als Studentin habe ich gelernt, dass es Vorteile hat, auf Parties nicht ganz so freimütig Auskunft über die Art meines Studiums zu geben. In dem Moment, in dem mein Gegenüber nämlich die entscheidende Frage “Und was studierst Du?” stellte, änderte sich die Stimmung abrupt, wenn ich wahrheitsgemäß mit “Ich studiere Psychologie” antwortete. Im Wesentlichen zog diese Offenbarung eine Reaktion aus einer der drei folgenden Kategorien nach sich:
a) “Psychologie? Das find’ ich auch total interessant! Wollte ich auch gern mal machen…” (eher bei weiblichen Gesprächspartnern)
b) “Psychologie?! Dann durchschaust Du mich ja jetzt…?” (eher bei männlichen Gesprächspartnern)
c) “Psychologie! Na ja… Haben die nicht selbst alle einen an der Klatsche…?”
So habe ich an einigen Stellen der im Psychologieblog beschriebenen Artenvielfalt der Psychologie schmunzelnd ans Psychologie-Studium zurückgedacht. So ungefähr ab dem dritten Semester habe ich übrigens auf Parties auf die Frage nach dem Studium gelegentlich geantwortet, dass ich Jura und Journalismus auf Lehramt studiere. Damit bin ich immer ziemlich gut durchgekommen.
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01. März 2007 von Kerstin
Letzte Woche war’s Thema im Psychologieblog, heute beschreibt Julia Montag für Spiegel Online die harte Landung einer Uni-Absolventin im Berufsleben: Wer einen guten Job hat, darf sich heutzutage glücklich schätzen. Und muss gefälligst einen guten Job machen, um denselben zu behalten. Viele Arbeitnehmer arbeiten 50 oder 60 Stunden in der Woche und verlieren dabei langsam aber sicher nicht nur ihre Motivation, sondern auch ihr Privatleben. Das Problem ist nicht nur Berufsanfängern bekannt, sondern zieht sich durch alle Altersgruppen. Ob es nun der erste feste Job mit Mitte 20 ist, oder die ebenso hart erkämpfte Stelle in späteren Lebensjahren: Die meisten haben Angst, ihren Job zu verlieren, wenn sie nicht den erwarteten Einsatz bringen. Work-life-Balance ist eine schöne Idee, beschränkt sich aber bei den meisten Unternehmen auf eine attraktive Vokabel in der Stellenanzeige. weiter lesen »
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25. Februar 2007 von Kerstin
Mein Erstkontakt mit der schönen neuen Welt der Weblogs erfolgte vor gut zwei Jahren über einen kleinen Umweg: In irgendeinem der zahllosen Foren von Xing (damals noch OpenBC) las ich eine hitzige Diskussion, bei der es um die Bedrohung ehrenwerter Unternehmen durch kleine Schreiberlinge im Internet - so genannte Blogger - ging. Einige Diskussionsteilnehmer sahen in der Tatsache, dass in Blogs gelegentlich kritisch über bestimmte Firmen berichtet wird, und diese rufschädigenden Meinungsäußerungen über die hochvernetzte Blogosphäre enorm schnell verbreitet werden können, eine echte Bedrohung für Unternehmen. Andere taten die Blogger als gesamtgesellschaftlich bedeutungslose Randgruppe ab. Anstoß der Diskussion war der inzwischen schon legendäre Jamba-Kurs von Spreeblick, in dem die dubiosen Geschäftspraktiken des Klingeltonanbieters beschrieben wurden. weiter lesen »
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24. Februar 2007 von Kerstin
Ausbildung oder Studium? Handwerk oder Büro? BWL oder Sozialpädagogik? Ein schöner Online-Test für alle, die sich mit dem Thema berufliche Orientierung beschäftigen: Der Situative Interessen-Test von Werner Stangl ist klein aber fein, er basiert auf den sechs beruflichen Interessens- orientierungen (den so genannten RIASEC-Dimensionen) nach John L. Holland und steht damit auf einem soliden theoretischen Fundament. Die Auswertung ist eher allgemein gehalten, bietet aber genug Anregungen, um sich genauer mit den eigenen Interessen und Neigungen auseinanderzusetzen.
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20. Februar 2007 von Kerstin
…ist definitiv das Basic Thinking Blog. Robert Basic bloggt derzeit mit einer Frequenz, die sogar meinen Feed-Reader überfordert. Während ich noch mit meiner Selbstdefinition ringe, erklärt er heute, warum strategisches Bloggen nicht funktioniert, und erinnert mich dabei auch noch fast beiläufig daran, warum ich mich eigentlich selbständig gemacht habe: Weil sich nicht nur Wissenschaftler und professionelle Anwender für psychologische Testverfahren interessieren, sondern eine ganze Menge ganz normaler Menschen. Weil nicht nur die Entscheider in Unternehmen bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter von den Errungenschaften moderner Psychodiagnostik profitieren sollten, sondern auch die Bewerber. Weil man im Web massenhaft unterhaltsame “Klicken-Sie-auf-ein-Bild-und-wir-sagen-Ihnen-wer-Sie- sind”-Tests findet, aber vergleichsweise wenige fundierte Verfahren, die für jedermann zugänglich sind. Und weil die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit privaten Testnutzern, Freiberuflern und kleinen bis mittelgroßen Unternehmen mir persönlich deutlich mehr Spaß macht und besser zu mir passt, als die Projekte mit namhaften Konzernen, die ich aus einer früheren Tätigkeit kenne.
Danke an Robert Basic für den gelungenen Artikel und den damit verbundenen Gedankenanstoß, gelegentlich innerlich ein paar Schritte zurückzutreten und sich die Frage zu stellen, was genau man eigentlich an seiner Arbeit mag, und warum man sie tut.
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