Ich könnte alles tun
16. Oktober 2008 von Kerstin
…wenn ich nur wüsste, was ich will. Zwar erst angelesen, aber ich wage jetzt schon zu sagen, dass es ein lesenswertes Buch ist. Die Autorin Barbara Sher hilft bei der Suche nach der eigenen Berufung, nach der Tätigkeit, die uns in einer Art und Weise erfüllt, dass sie dem Leben eine Richtung gibt. Allerdings muss der Leser dabei ordentlich mit anpacken: die zahlreichen Übungen, die es auf dem Weg zur neuen (Lebens-) Aufgabe zu bewältigen gilt, machen das Buch praxisnah und konkret. So wurde ich beispielsweise aufgefordert, wenn ich denn schon nicht in der Lage sei, meinen Traumjob zu beschreiben, stattdessen zunächst meinen persönlichen “Job aus der Hölle” in allen Einzelheiten zu beschreiben. Das fiel mir in der Tat viel leichter, denn den habe ich vor ein paar Jahren schon kennen gelernt. Zum Glück darf ich diese erschreckend lebhaften Erinnerungen rasch wieder von mir werfen, denn nun werden alle Einzelheiten des Horrorjobs ins Gegenteil umgeschrieben. Das Ergebnis überrascht mich zunächst nicht, denn aus einem ähnlichen Gedankengang heraus ist Psyreon entstanden. Doch es bleiben noch viele Fragen offen, ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Ich werde weiterlesen und berichten.