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Ja, ich habe mich entschieden. Wir werden das ohnehin schon reduzierte Angebot an Online-Tests auf unbestimmte Zeit einstellen. Die Entscheidung war nicht leicht, schließlich waren die Tests von Anfang an ein zentrales Anliegen von Psyreon. Hochwertige psychologische Tests finden sich fast ausschließlich im klinischen, pädagogischen und eignungsdiagnostischen Kontext und sind somit nicht für ernsthaft an Selbsterkenntnis interessierte Privatpersonen nutzbar. Der Grundgedanke, der hinter den öffentlich nutzbaren Psyreon-Tests steht, war deshalb immer, solche wissenschaftlich fundierten Testverfahren einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. weiter lesen »

Meine Agenda 2010

Ganz schön staubig, so ein unbewohntes Blog. Ich war lange weg. Nicht geographisch gesehen, aber innerlich ganz weit weg von Psyreon und diesem Weblog, auf der Suche nach einem neuen Weg für mich.

Nicht nur die wirtschaftlich schwierige Lage der letzten Monate, sondern insbesondere persönliche Beweggründe und Veränderungen haben zu der Entscheidung geführt, meine Beratungstätigkeit vorerst einzustellen. Ich werde im Januar 2010 eine Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapeutin beginnen. Da diese Ausbildung in Vollzeit erfolgt, ist eine gleichzeitige Tätigkeit in zeitintensiven Beratungsprojekten zumindest in der Anfangszeit nicht damit zu vereinbaren.

Diese Entscheidung markiert einen Wendepunkt in einem längeren Prozess der Neuorientierung und Veränderung und ich bin wahnsinnig gespannt auf das nächste Jahr. Ich freue mich auf neue Erfahrungen, Begegnungen und Aufgaben und werde die Zeit bis dahin nutzen, um laufende Projekte abzuschließen und mir ein kurz- bis mittelfristiges Konzept für die Psyreon-Website zu überlegen.

Neues Jahr, neues Psyreon

Das vergangene Jahr war ein gutes Geschäftsjahr mit spannenden Projekten. Immer stärker zeigt sich, dass von der ehemals recht breiten Produktpalette insbesondere das 360-Grad-Feedback über die letzten Jahre zum Kernprodukt und zur zentralen Kompetenz von Psyreon geworden ist. Die anfangs als Schwerpunktthema konzipierten Tests für private User haben sich hingegen als nicht tragfähig erwiesen. weiter lesen »

Das hat jetzt mal gar nix mit Psychologie zu tun, also nur weiterlesen, wenn Sie auch andere Interessen und keine Angst vor fliegenden Mäusen haben. weiter lesen »

Ich könnte alles tun

…wenn ich nur wüsste, was ich will. Zwar erst angelesen, aber ich wage jetzt schon zu sagen, dass es ein lesenswertes Buch ist. Die Autorin Barbara Sher hilft bei der Suche nach der eigenen Berufung, nach der Tätigkeit, die uns in einer Art und Weise erfüllt, dass sie dem Leben eine Richtung gibt. Allerdings muss der Leser dabei ordentlich mit anpacken: die zahlreichen Übungen, die es auf dem Weg zur neuen (Lebens-) Aufgabe zu bewältigen gilt, machen das Buch praxisnah und konkret. So wurde ich beispielsweise aufgefordert, wenn ich denn schon nicht in der Lage sei, meinen Traumjob zu beschreiben, stattdessen zunächst meinen persönlichen “Job aus der Hölle” in allen Einzelheiten zu beschreiben. Das fiel mir in der Tat viel leichter, denn den habe ich vor ein paar Jahren schon kennen gelernt. Zum Glück darf ich diese erschreckend lebhaften Erinnerungen rasch wieder von mir werfen, denn nun werden alle Einzelheiten des Horrorjobs ins Gegenteil umgeschrieben. Das Ergebnis überrascht mich zunächst nicht, denn aus einem ähnlichen Gedankengang heraus ist Psyreon entstanden. Doch es bleiben noch viele Fragen offen, ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht. Ich werde weiterlesen und berichten.

Seit ein paar Tagen ist er online: sueddeutsche.de nutzt in einer Kooperation mit uns den Psyreon-Intelligenztest. Umgesetzt wurde der Test als PHP-Applikation von der Marit AG. Das zum Corporate Design von sueedeutsche.de passende Layout finde ich sehr gelungen. Mit der Bezeichnung IQ-Test und der damit einhergehenden Berechnung eines Intelligenzquotienten bin ich nicht ganz so glücklich, unter Marketing-Aspekten ist die Begriffswahl allerdings nachvollziehbar. Für den Nutzer ist die Handhabung schön einfach, es ist keine Registrierung notwendig und die Ergebnisse werden direkt im Anschluss an die Bearbeitung gezeigt. Neugierig? Hier anschauen.

Endlich sind wir dazu gekommen, die aktuelle Version unseres nach wie vor kostenlosen Intelligenztests per statistischer Datenanalyse auf Herz und Nieren zu prüfen und aktuelle Normwerte zu berechnen. Seit ein paar Tagen basieren nun alle Ergebnisse, die Sie in der persönlichen Auswertung sehen, auf dem Vergleich Ihrer eigenen Leistungen mit den Leistungen aller Teilnehmer Ihrer Altersgruppe, die den Test im Laufe des letzten Jahres gemacht haben.

Da ich immer mal wieder danach gefragt werde, hier ein paar Infos zur Zusammensetzung der aktuellen Vergleichsgruppe:

  • Insgesamt 4492 Personen, davon 557 Jugendliche im Alter von 14 bis 17 (Vergleichsgruppe 1), 2662 Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren (Vergleichsgruppe 2) und 1273 Erwachsene im Alter von 30 und 64 Jahren (Vergleichsgruppe 3)
  • Durchschnittsalter 26,7 Jahre
  • 47% Männer, 53% Frauen
  • Fast 59% der Teilnehmer haben Abitur, davon haben 22% einen akademischen Abschluss.
  • 20% Schüler, 26% Studenten und 36% Berufstätige

Immer wieder werden wir von Teilnehmern unseres Intelligenztests gefragt, warum wir das Testergebnis nicht als IQ bezeichnen, wie hoch denn nun der eigene IQ genau sei, oder warum sie in anderen Tests ganz andere Ergebnisse bekommen. Diese Fragen sind nicht in einem Satz zu beantworten und betreffen im Grunde immer das Thema Normwertskalen. Ein Ergebnis auf einer solchen Normwertskala gibt die relative Position eines individuellen Ergebnisses im Verhältnis zum durchschnittlichen Ergebnis einer möglichst großen und repräsentativen Vergleichsgruppe anderer Testteilnehmer an. weiter lesen »

Ein Blick zurück lohnt sich

Keine Zeit oder keine Lust, das vergangene Jahr mit seinen Höhen und Tiefen Revue passieren zu lassen? Monika Birkner nennt sieben gute Gründe für einen Jahresrückblick.

Die Tänzerin

Vor ein paar Wochen tanzte diese Dame durch die Blogosphäre. In vielen Blogs wurde darüber diskutiert, ob sie sich denn nun links- oder rechtsherum dreht (kommt drauf an…), ob die Drehrichtung bewusst beeinflussbar ist (viele Menschen können das), oder ob es sich gar um einen Fake handelt und die Animation selbst von Zeit zu Zeit die Drehrichtung ändert (tut sie nicht). Zusammen mit der Tänzerin geisterten auch die Thesen des Hemisphären-Modells durchs Netz, wonach die vom Betrachter jeweils wahrgenommene Drehrichtung die Dominanz der linken bzw. rechten Gehirnhälfte zeigen soll. weiter lesen »

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